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Stoff Sammlung Wiki Lehrmittel
wikis als plugins sind fast immer unbrauchbar.
Es gibt Weblogs, die sich "an die Welt" richten, aber die allermeisten nutzen sie doch, um für ihre engeren Bezugsgruppen zu schreiben - dass vielleicht auch mal jemand völlig anderes darüber stolpert, was man so schreibt, ist dann einfach ein positiver Nebeneffekt.
Wenn ich so darüber nachdenke: Vielleicht ist das entscheidende Problem ja die Verschiebung der Grenzen zwischen Privat vs. Öffentlich. Wir sind es gewohnt, dass öffentlich gemachte Kommunikation gleichzeitig auch "relevante Kommunikation" ist (überspitzt: Was in der Zeitung steht oder in der Tagesschau kommt, hat man zur Kenntnis zu nehmen). Durch das Web taucht auf einmal Privates, Persönliches, Banales in der Öffentlichkeit auf, was aber nur eingeschränkte Relevanz für die Allgemeinheit besitzt - und plötzlich funktionieren unsere eingespielten Routinen nicht mehr.
Ich erkenne darin ein gemeinsames Schleifen und Formen und die Fokusierung auf das Wesentliche. Dies mag nicht immer gelingen. Dies mag von mir aus sogar in seltenen Fällen gelingen. Aber das ringen darum wird jeden Tag von neuem angelegt
http://cydome.com/de/sind_wikis_das_gegenteil_von_weblogs
Auch Multimedia-Schultafeln könnten bald Einzug in die Klassenzimmer halten.
In der heutigen Informationsgesellschaft benötigt man ein gewisses Feingefühl, um zwischen relevanten und unwichgtigen Informationen unterscheiden zu können.
Die Schriftlichkeit zwingt die Schülerinnen und Schüler dazu, genauer zu argumentieren. Meist werden Ergebnisse solcher Diskussionen im Präsenzunterricht weiterverarbeitet.
In der heutigen Informationsgesellschaft benötigt man ein gewisses Feingefühl, um zwischen relevanten und unwichgtigen Informationen unterscheiden zu können
Meinungen zu educanet2:
Die Meinungen über die Bedienungsfreundlichkeit sind weniger einheitlich. Sie reichen von «übersichtlich strukturiert» und «einigermassen einfach zu bedienen» bis «unübersichtlich, braucht Einarbeitungs- und Gewöhnungszeit». Einig ist man sich darin, dass für einen erfolgreichen schulweiten Einsatz genügend Zeit für die Einführung und die Administration eingerechnet werden muss.
Das Suchen nach einer guten Frage ist übrigens eine gute Lernmethode.
Die Schülerinnen und Schüler der Kunst- und Sportschule Zürich sind auf eine Lernplattform angewiesen, da sie wegen Training und Wettkämpfen oft abwesend sind.
Wikis als Lern-Plattform und Hilfsmittel zur gemeinsamen Erarbeitung von Wissen.
Wikis wahre Stärke liegt damit in der Verwendung als Kommunikationstool. Es verwischt die dem
Web inhärente Grenze zwischen Konsument und Autor, indem es potentiell jeden Konsumenten zum
Autor macht.
Wikis sind Websites, die durch die Benutzer online verändert werden können - meist sogar ohne sich anmelden zu müssen.
Wer einen Artikel schreiben und damit ein Erfolgserlebnis erzielen möchte, muss sich Gedanken darüber machen, woher die Informationen kommen sollen.
jeder Teilnehmer als Konsument und Produzent von Wissen
Eindrucksvolles Beispiel: www.wikipedia.org – eine virtuelle Enzyklopädie mit 300.000 Beiträgen, von 25.000 Personen in 50 Sprachen gestaltet und mit sechs Mal mehr Zugriffen als die Enzyclopedia Brittanica. Wiki macht uns alle stark!
Es ist interessanter, für ein grosses Publikum zu schreiben als "nur" für den Lehrer.
Man kann von wiki in word kopieren. Überschriften werden in Rahmen verwandelt.
Man kann auch WikiWörter? in ein Webprogramm kopieren. Diese werden in Links umgewandelt.
ICT erleichtern die Zusammenarbeit in Gruppen und fördern Klassen übergreifende Projekte.
Hypertexte
‚Ich
sehe im Netz etwas, erzähle davon, ich kommentiere es, lese weiter, notiere, bin in einem
permanenten aktiven wie passiven Fluss der Zeichenproduktion’
Wahrscheinlich sei SchreibenLesenSchreibenLesenSchreiben?....
eine neue Kulturtechnik; sei die neue zeichentheoretische Praxis, die zum Netz und zur
Hypertextualität gehört, sich aber erst entwickeln musste.
Ein Hypertext ist ein Textdokument mit elektronischen Querverweisen auf andere Text- oder Informationsquellen. Daraus ergibt sich als ein Kriterium für Ausgangstexte deren Verweischarakter. Dies bedeutet, dass Texte, in denen Aspekte vorzufinden sind, die einer über den Text hinausgehenden Erhellung bedürfen, sich besonders gut für einen Hypertext eignen.
Als Faustregel mag hier gelten, dass, je kürzer ein Text ist, er sich umso besser als Anlass für kreatives Sprachhandeln eignet.
Hier sind literarische Formen wie Kurzgeschichten und Gedichte, aber auch Songs zu nennen.
In neuen multimedialen Lernumgebungen wird es möglich, Informationen aus den verschiedenen Fachgebieten durch Links miteinander zu verknüpfen. Für Lernende wird es möglich, komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven und fachübergreifend zu bearbeiten
Welchen Text Sie als Anregung für ein multimediales Projekt nutzen möchten, müssen Sie natürlich selbst - beziehungsweise auch in Absprache mit den beteiligten Lernenden - entscheiden. Die Auswahl aus verschiedenen Textsorten möchte dazu anregen, auf der Grundlage von geeigneten Ausgangstexten eigene Hypertext-Projekte anzugehen.
http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?path=/ausgangstext-hypertext
http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?path=/ausgangstext-hypertext
Semesterarbeit. Statt zu Hause im stillen Kämmerlein - sprich in Word&Co - schreiben einige von Ihnen ihre Arbeit in einem Wiki. Damit kann ich jederzeit, wann immer ich will, Einfluss nehmen. Dabei gilt es, genau eine Regel zu beachten: Zu jeder Aenderung gehören der Name des Aenderers und das Datum.
Erkenntnis von Hamburg: aus e-learning im alten Stil ist der Dampf heraussen. Die Leute, Firmen, Universitäten sind offen für Wiki, experimentieren teilweise damit, wissen aber noch nichts Rechtes damit anzufangen.
Den Arbeitsauftrag haben die Schülerinnen im Klassenraum nachlesen können. Die Lehrerin hat von allen verlangt, einen eigenen Beitrag zum Thema Schulkiosk zu verfassen, fünf Beiträge der Mitschülerinnen zu lesen und mindestens einen Eintrag zu beantworten oder zu kommentieren. Anschliessend haben Gruppen den Auftrag erhalten, Auszüge aus dem Forum in Partnerarbeit zu untersuchen. Sie haben die Resultate schriftlich festgehalten und im Plenum zusammengetragen, diskutiert und Schlussfolgerungen für Verbesserungen gezogen.
http://www.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/diplomarbeiten/pdf/Diplomarbeiten_final/Diplomarbeit_Osman.pdf
Zudem sollen Lehrende Wiki-Systeme nur dann in Lehrveranstaltungen einsetzen,
wenn "eindeutige Vorteile gegenüber konventionellen Methoden bestehen", die
Lehrende in Abhängigkeit von ihrem didaktischen Konzept herausarbeiten sollten.
Weiterhin müssen den Lernenden klare (Lern-) Vorteile verdeutlicht werden, so
dass auch auf diesem Wege die Motivation zur Partizipation und zum
Informationsaustausch angeregt wird. Lernende sollen den Wiki-Einsatz nicht als
eine "weitere Schikane des Dozenten", sondern als nützlichen Zusatz, der zu
einem erfolgreichen Lernprozess führt, ansehen.
http://wiki.zum.de/Wiki_in_der_Schule
Das kooperative und kollaborative Arbeiten kann auf diese Weise eine neue
Dimension, die nicht zu unterschätzten ist, erlangen. Auf diese Weise lernen
Schüler schon früh, sowohl mit neuen Technologien, als auch mit fremden
Texten umzugehen.
Während das Wiki als Dokumentenablage aufgrund seiner Einfachheit und
Schnelligkeit sehr gut geeignet ist, macht es Sinn das Wiki zusätzlich als
Informationsquelle anzubieten. Es muss jedoch auf die Wichtigkeit der
Inhalte verwiesen werden (beispielsweise dass die eingefügten Inhalte
prüfungsrelevant sind, oder für die Lernenden wertvolle Informationen
enthalten), da bekanntlich Studierende des Öfteren nur die nötigsten
Arbeiten verrichten und jeden weiteren Arbeitsaufwand scheuen.
Möchten Lehrende das Wiki auch als Kollaborationsplattform nutzen, so
müssen Lernende dazu angeregt werden, kollaborativ zu lernen, indem sie
vorliegende Inhalte überarbeiten, verändern, erweitern oder nur korrigieren
sollen.
Lernende könnten
beispielsweise zu Beginn damit beauftragt werden, Informationen über ihre
eigene Person im Wiki abzulegen, dann selbstverfasste Texte und erst im
Anschluss darauf die Texte anderer zu ergänzen oder nur minimal zu
verändern.
Durch diese Art des Lernens werden Lernende trainiert, eine aktivere
Lernhaltung und kritischere Betrachtungsweise beim Umgang mit Texten
einzunehmen. Ferner bildet sich auf die Weise ein stärkeres
Selbstbewusstsein bei der Verfassung und Veröffentlichung der eigenen
Texte.
Kooperatives Lernen wird von Lehrenden auf die Weise realisiert, dass Aufgaben
von Lernenden, in Gruppen gemeinsam gelöst oder Arbeiten gemeinsam erstellt
werden. Dies hat einen sozialen Austausch unter den Gruppenmitgliedern zur
Folge. Auch wird durch die Reflexion und Thematisierung des Inhalts eine
Vertiefung des Wissens herbeigeführt. Denn wenn Gelerntes wiederholt, Probleme
formuliert oder Lösungen diskutiert werden, kann das Gelernte vertieft, befestigt
und sogar erneut zu Einfällen führen. Außerdem kann dies zur gegenseitigen
Motivation führen. Dadurch, dass jedes Gruppenmitglied einen Aufgabenbereich
zugewiesen bekommt, wird beim kooperativen Lernen auch selbstständiges
Arbeiten herbeigeführt. Die Befragten haben kooperatives Arbeiten ebenfalls
durch gemeinsame Texterarbeitung versucht zu verwirklichen. Beim
kollaborativen Arbeiten, das neben den positiven Effekten des kooperativen
Arbeitens auch von der Effektivität des intensiven Auseinandersetzens mit
'fremden' Texten profitiert, sollen dagegen Arbeiten gemeinsam erstellt oder
andere Arbeiten überarbeitet werden. Werden tatsächlich die Arbeiten anderer
überarbeitet, so verlangt dies vom Lernenden dass dieser sich in den Denkprozess
des ursprünglichen Autors hineinversetzt. Dies ist insofern eine Bereicherung für
den Lernenden, da er auf diese Weise seinen eigenen Denkhorizont erweitert und
er darum bemüht ist, den Gedankengang anderer nachzuvollziehen. Ferner hat dies
eine intensive Auseinandersetzung mit den vorliegenden Inhalten zur Folge.
Kooperation, Kollaboration und Kommunikation nehmen bei den Befragten, wie
in der Befragungsauswertung [in Abschnitt 4.2] deutlich wurde, eine zentrale
Stellung ein. Diese didaktischen Szenarien sind durch Wiki-Systeme einfacher als
bei anderen Lernmedien und schneller als bei den traditionellen
Lehrveranstaltungen umsetzbar.
Die Teilnahme
der Lernenden muss angeregt werden. Sei dies in Form von Leistungsnachweisen,
Moderation durch den Lehrenden oder durch die ausdrückliche Anweisung, dass
dies für eine ordnungsgemäße Teilnahme an der Lehrveranstaltung verbindlich ist.
Welche Form die effektivste ist, soll im Folgenden herausgearbeitet werden.
Dies bedeutet, dass
Lernende zu einer aktiven Beteiligung am kooperativen/kollaborativen Prozess
explizit aufgefordert werden müssen. Lehrende sollten ausdrücklich darauf
hinweisen, wie die kollaborative/kooperative Arbeit mit dem Wiki verlaufen soll,
diese Lernmethode mit dem Leistungsnachweis in Bezug setzen und diesen nur
unter bestimmten Kriterien und Voraussetzungen vergeben.
Aber auch Lernende
sind durch diese neuartige Art des Lernens überfordert und verunsichert, weshalb -
zumindest für den Anfang - ausreichende Hilfestellungen geboten, Richtlinien und
klare Arbeitsaufträge vorgegeben werden müssen.
http://wiki.zum.de/Wiki_in_der_Schule
Was fasziniert ist die Möglichkeit, so unkompliziert selber etwas ins Internet zu stellen. Da sehe ich das Potenzial, meine Schülerinnen anzusprechen.
Ueli Waltert
http://idefix.gymliestal.ch:8888
Bsp: Okologie2WB? oder Klasse LM0205 oder embryologie
http://www.greenpit.ch:8888
Die meisten dieser Wikis sind Passwortgeschützt. Weiter habe ich eine Arbeit über mögliche Strukturierung von Zusammenarbeit mit Hilfe von Wikis auf der Sekundarstufe 2
(Scripting strategies in computer supported collaborative learning:
http://tecfa.unige.ch/perso/staf/notari/thesispage.html )
und weitere Publikationen zum Thema:
http://tecfa.unige.ch/perso/staf/notari/publications.html
| Einsatzmöglichkeiten Sammlung |  |
- Schreibanlässe aller Art (von A wie Aufsatz über P wie Protokoll bis Z wie Zusammenfassung)
- Notizbuch
- Zettel-/Karteikasten
- Gedanken-, Informations- und Wissensspeicher
- Präsentations- und Dokumentationsplattform
- Webquests
- Lernjournal
- Lerntagebuch
- Lesejournal
- Lesetagebuch
- E-Portfolio
- internetbasierte Kollaborationsplattform
- Organizer
Die neueren Trends im Internet werden kritisch aus kommunikationstheoretischer, motivationspychologischer und wissenschaftstheoretischer Sicht auf ihren Nutzen für die Lehre und die Einsatzmöglichkeiten im Studium “abgeklopft”.
Prof. Rolf Schulmeister beabsichtigt, im Dezember 2009 eine dritte Version auf seiner Website bereitzustellen: http://www.zhw.uni-hamburg.de/zhw/?page_id=148
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